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Sommer in Belgrad

Sommer in Belgrad bedeutet:

  • Viele heiße Tage
  • Kiloweise frisches Obst…Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Aprikosen. Alles frisch vom Markt!
  • Üben, wie man Kirschkerne ausspuckt
  • Mücken
  • Flugzeuge, die Mückengift über der Stadt versprühen
  • Gigantische Wassermelonen, die an den großen Straßen direkt aus dem Lastwagen verkauft werden
  • Badesessions im Garten (Mira hat sich letzte Woche das erste Mal in den Pool getraut. Vorher wurden maximal die Zehen gebadet).
  • Sommergewitter
  • Lange Tage an der Ada
  • Fußball!!!
  • Drückende Nächte
  • In den Flußrestaurants draußen sitzen und lecker Fisch essen
  • Stromausfall
  • Jede Menge Eis von „Moritz Eis“, der besten Eisdiele der Stadt

Serbisch lernen

Mein Serbisch ist noch weit von „Verhandlungssicher“ entfernt. Aber immerhin traue ich mich inzwischen Schinken an der Wursttheke zu kaufen und letzte Woche war ich sogar zum ersten Mal auf dem Markt. Die Verkäufer fanden mich und das Baby im Tragetuch mindestens genauso spannend wie ich sie und reagierten begeistert auf meine paar Broken Serbisch. An einem Stand kaufte ich schließlich fast fehlerfrei Salat, rote Beete und ein paar Äpfel und tauschte mit der Verkäuferin noch ein paar Nettigkeiten aus. Also sie sagte ein paar nette Sachen über Clara (vermute ich), und ich lächelte freundlich, nickte viel und bedankte mich mehrmals. Nur als ich mich verabschiedete sah sie mich verwirrt an. Erst einige Minuten später viel auf ein warum: Ich hatte mich mit einem fröhlichen “Ponedeljak” (Montag) statt “Prijadno” (Tschüss) von ihr verabschiedet!

Der Schnee ist da!

Wir hatten in Belgrad im Januar mit viel Schnee und eisigen Temperaturen gerechnet und dann war es an meinem Geburtstag 15 Grad warm. Ich muss sagen, so ein bisschen enntäuscht war ich ja schon. Aber jetzt ist er da der Schnee… und das Glatteis, auf den teilweise weder geräumten noch gestreuten Strassen (und hatte ich schonmal erwähnt das Belgrad extrem hügelig ist?). Am Wochenende (genau genommen am Sonntag – yep, da haben die Geschäfte auf!)  haben wir schnell nen Schlitten gekauft und den Hügel bei uns im Garten getestet! Das Ergebnis: läuft! Und zwar richtig gut! Mira hat darüber hinaus ausgiebig den Schnee getestet: wie schmeckt der, wieso werden die Hände kalt und die Füße nass, wie fühlt sich Schnee im Gesicht an wenn man der Länge nach reinfällt und wieso knirscht das so unter den Füßen:

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Sonntag bei den Tütties: Its Waffeltime!

Statt einem Geburtstagskuchen  gab es dieses Jahr Geburtstagswaffeln für mich. Klingt banal, die jagt nach den Zutaten war aber ganicht so einfach, wenn man nur “Hallo”, “Tschüß” und “wo geht es zum Bahnhof” auf Serbisch kann. Mira war es übrigens egal, ob die Waffeln jetzt mit Vanillezucker oder ohne gebacken werden: hauptsache es gibt viele und es geht schnell!20140119_15543320140119_154835 20140119_154851