News aus der Lazarettabteilung Belgrad

Dieses Wochenende haben wir kaum das Haus verlassen. Mira hat sich ihre erste dicke Grippe eingefangen und hing mit Fieber, Husten und Schnupfen ganz schön in den Seilen….bzw. die meiste Zeit am liebsten auf ihrem Papa drauf.

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Und mir gings auch nicht so gut. Ich habe eine Brustentzündung (sauschmerzhaft!) und durfte am Sonntag mal testen, wie lange man bei einem Notfall im Krankenaus so braucht. Das Ergebnis war schon ziemlich beeindruckend. Nachdem wir angerufen hatten wurde uns zugesagt, dass in 30 Minuten ein Gynäkologe da ist. Der kam 5 Minuten später (wofür sich alle 10 Mal entschuldigt haben) ich kam sofort dran und nach einem kurzen Abstecher zur Apotheke waren wir eine Stunde nach dem Anruf wieder Zuhause. Die Behandlung fand in einer Privatklinik statt und ich weiß jetzt schon, dass ich diesen Service später auf jeden Fall mal vermissen werde ;-)

Das Lazarettwochenende hat uns aber nicht wirklich einen Strich durch die Rechnung gemacht. In den letzten Tagen hatten wir hier mit dem „Koshava“ – einem mehrere Tage andauernden, sehr starken Wind – zu kämpfen. Die Böhen waren so stark, dass sie einen draußen praktisch umgeweht haben, und eisig kalt. Freiwillig wären wir also eh nicht vor die Tür gegangen.

Mir geht’s inzwischen ein bisschen besser, ich nehme aber immer noch Antibiotikum und halte die Füße still – nochmal brauch ich das nicht.

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